Buchtipp – Die fabelhaften Schwestern der Familie Cook

Die fabelhaften Schwestern der Familie COOKE von Karen Joy Fowler
Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und eine kleine
Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern.
Und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht
Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte
verspeist, den Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden,
erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn Erzählen war das Einzige, was fern nicht konnte.
Für mich war das eines jener Bücher, bei denen ist anfangs ein wenig schwer war hineinzufinden.

Ich hatte immer das Gefühl, irgendetwas stimmt da doch nicht, ganz seltsame Stimmung, seltsame
Familie, was ist da bloß los? Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich hinter das Geheimnis der Familie
Cooke kam, vielleicht sind andere da ja schneller. Verraten will ich aber nichts, denn in meinen Augen steht und fällt die die ganze Story mit eben diesem Geheimnis, das auf Seite 92 (Nein, bitte nicht vorblättern!) gelüftet wird. Ab da war ich wie gebannt.
Ganz bestimmt werde ich die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke auch in einigen Jahren noch
nicht vergessen haben. Das Buch hallt sozusagen nach… Irgendwie verstörend und gleichzeitig
komisch.
„Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke“ wurden für den renommierten PEN/Faulkner Award
nominiert.
Dan Chaon sagt über dieses Buch: „Die wundersame Reise ins Herz einer Familie. Am Ende bricht das
Buch dem Leser nicht einfach das Herz – es nimmt sein Herz und gibt es nicht mehr zurück.“ Das klingt
zwar etwas schwülstig, trifft es aber ziemlich genau.


In unserer Bücherei sind die fabelhaften Schwestern als Hörbuch oder als Buch ausleihbar
Herrlich lesenswert!
Gelesen und empfohlen von G. Kuen

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